November 2019
Bürgermeister Frank Burkard will Gewalt an Frauen in Kronau ans Licht bringen und Hilfsangebote bekannter machen sowie Präventiv-Maßnahmen in die Wege leiten.
Die Veranstaltung STOPP! Keine Gewalt gegen Frauen! am Fr. 29.11.19, organisiert vom Verein FrauenWürde „Manisita“, offenbarte schockierende Fakten über Gewalt an Frauen.
Nicht nur wie in der nachfolgenden Statistik belegt - auch im persönlichen Statement einiger anwesenden Frauen wurden verschiedene Formen der häuslichen Gewalt offenbar.  
Das war möglich, da recht schnell unter den Teilnehmer_innen ein vertrauensvoller Raum entstand. In achtsamen Gesprächen und emphatischem Zuhören hatten einige Frauen den Mut, über Gewalterfahrung im häuslichen Bereich zu sprechen. 
So kam ans Licht, wie Männer mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung Frauen niederträchtig behandeln und auch die Kinder massiv darunter leiden. Der lange Weg, sich aus dieser manipulativen Beziehung zu befreien wurde anschaulich beschrieben: wichtig dabei ist, sich vertrauensvoll an gute Freund_innen zu wenden und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Betont wurde auch von Vertreterinnen von Kindergarten und Schule, dass Kinder in diesen Einrichtungen vor gewalttätigen Vätern geschützt sind, da die Leitung das Hausrecht hat und den Zutritt verweigern kann. Auch bei Stalking nach einer Trennung konnte an einem Fallbeispiel deutlich gemacht werden, wie professionelle Hilfe durch die Polizei geholfen hat. In weitere Fallbeispielen häuslicher Gewalt konnte dargestellt werden, wie wichtig es ist, sich sofort Hilfe zu holen und nicht zu schweigen!
Polizei Haupt-Meisterin Silke Walter, die speziell für den Umgang mit Opfern häuslicher Gewalt geschult ist, schilderte sehr einfühlsam was passiert, wenn eine Frau sich in ihrer Not an die Polizei wendet. Bei akuter Not die 110 wählen oder direkt das Revier Bad Schönborn 07253 80260. Die Polizei hilft sofort und kann den Täter für mehrere Tage aus der gemeinsamen Wohnung verweisen. Die Polizei kennt die Hilfeeinrichtungen und Beratungsstellen vor Ort und kann den direkten Kontakt herstellen.
weitere Informationen sind im Internet zu finden:
Kriminalitätsopfer finden Hilfe beim WEISSEN RING bundesweit Tel 116 006
Opfer sexueller Gewalt finden Hilfe bei WILDWASSER Tel 0721 85 91 73
BIOS-BW Behandlungsinitiative Opferschutz 0721 47 043 935
HILFETELEFON Gewalt gegen Frauen 08000 116 016
Zahlen der Kriminalstatistischen Auswertung zu Partnerschaftsgewalt 2018 des Bundeskriminalamtes 
Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey startet Initiative „Stärker als Gewalt“
Anlässlich des „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ hat Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey die neuen Zahlen der Kriminalstatistischen Auswertung zu Partnerschaftsgewalt 2018 des Bundeskriminalamtes vorgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen weiterhin hoch und sogar in einigen Bereichen noch leicht gestiegen.
81,3 Prozent der Betroffenen sind Frauen
2018 wurden laut der BKA-Statistik insgesamt 140.755 Personen (Vorjahr: 138.893) Opfer versuchter und vollendeter Gewalt (Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexuelle Übergriffe, Bedrohung, Stalking, Nötigung, Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Zwangsprostitution) - 81,3% davon sind Frauen, 18,7% Männer. Somit waren insgesamt 114.393 (2017: 113.965) Frauen und 26.362 Männer (2017: 24.928) von Partnerschaftsgewalt betroffen.
Bei Vergewaltigung, sexuellen Übergriffen und sexueller Nötigung in Partnerschaften sind die Opfer zu 98,4% weiblich, bei Bedrohung, Stalking, Nötigung in der Partnerschaft sind es 88,5%. Bei vorsätzlicher, einfacher Körperverletzung sind es 79,9%, bei Mord und Totschlag in Paarbeziehungen sind 77% der Opfer Frauen.
Die Statistik beinhaltet noch weitere alarmierende Zahlen: 122 Frauen wurden 2018 durch Partnerschaftsgewalt getötet (durch Mord, Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge; 2017: 147). Das bedeutet: an jedem dritten Tag. Mehr als ein Mal pro Stunde wird statistisch gesehen eine Frau durch ihren Partner gefährlich körperlich verletzt.
Dunkelziffer: Jede 3. Frau einmal im Leben von Gewalt betroffen
Die aufgeführten Zahlen bilden nur jene Straftaten ab, die überhaupt zur Anzeige gebracht wurden. Die Dunkelziffer ist weitaus höher: Nach sogenannten Dunkelfeldstudien ist jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen (also nicht nur von Partnerschaftsgewalt). Statistisch gesehen sind das mehr als 12 Millionen Frauen.
Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey:
„Gewalt gegen Frauen geht uns alle an, sie kommt in allen sozialen Schichten und Altersgruppen vor. Die neuen Zahlen des BKA sind nach wie vor schockierend. Sie zeigen, dass wir alle in unserem direkten Umfeld Frauen kennen, die betroffen sind: Es kann die Freundin sein, die Kollegin, die Nachbarin oder die eigene Schwester. Wir alle können etwas dagegen unternehmen. Als Frauenministerin arbeite ich mit aller Kraft daran, dass Betroffene die Hilfe bekommen, die sie benötigen, um sich von Gewalt zu befreien. Und deshalb starten wir heute auch die bundesweite Initiative „Stärker als Gewalt“. Ziel der Initiative ist es, von Gewalt betroffene Frauen und Männer zu ermutigen, sich Unterstützung zu holen und die Hilfsangebote besser bekannt machen. Gemeinsam mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern der Initiative wollen wir zugleich darüber informieren, was jede und jeder einzelne tun kann, um Gewalt zu verhindern oder beenden. Denn gemeinsam sind wir stärker als Gewalt.“
Bei der Pressekonferenz hat Bundesfamilienministerin Giffey die bundesweite Initiative „Stärker als Gewalt“ gestartet. Die neue Internetseite der Initiative bündelt eine Vielzahl an Hilfs- und Beratungsangeboten: www.staerker-als-gewalt.de. Wie können wir Frauen helfen, die Gewalt erleben? Wo bekommen wir Unterstützung? Darauf gibt die Website Antworten
 

 Das Event wurde gefördert von 

(Demokratie leben KA )


 

 

Wir wollen in einem 3-jährigen Projekt ein Beratungszentrum für Frauen & Mädchen aufbauen, die Gewalt erlebt haben und davon bedroht sind; begleitend werden Selbstverteidigungs-Kurse und Arbeit beschaffende Maßnahmen durchgeführt. Selbsthilfegruppen werden geformt und im Cluster von 20 Dörfern zu einem Netzwerk zusammengeschlossen um gemeinschaftlich mehr Gleichberechtigung durchzusetzen. 
Bitte unterstützt diese Maßnahmen.
Der Gewinn aus den nachfolgenden Events fließt zu 100 % in dieses NOT-wendige Projekt. 
Eure Mithilfe und Spenden sind in jeder Art willkommen!

Am Sa. 6. Juli fand unser Frauen-Flohmarkt in der Mehrzweckhalle statt.

 

Unser Sommernachts-Traum Indisches Kaleidoskop

Im Weingut Markus Hafner, Ubstadt-Weiher / Zeutern, Kirchstr.1

am   Sa. 27. Juli 2019.

 

Bewegter Sommernacht-Traum mit

1 300 € Gewinn

Da werden unsere Mädchen in Indien vor Freude tanzen. Der Kreis der Schülerinnen die am Bildungsprojekt teilnehmen dürfen, vergrößert sich dadurch!

Zuvor tanzten die 3 Tänzerinnen des Vereins - Martina Lucas, Rita Haag und Ria Himmelsbach hingebungsvoll Gebets- und Shanty-Tanz und temperamentvollen Gipsy-Tanz im sommerlich geschmückten Hof des Weinguts Hafner. Darüber hinaus wurden Gaumenfreuden serviert, die die Geschmacksknospen der zahlreichen Gäste tanzen ließ. Schließlich tanzte die ganze Gästeschar (ungewollt) im Regen. Die genussvolle Verkostung setzten wir mit dem Hauptgang in den Innenräumen fort.

Die Idee hinter der Benefizveranstaltung ist jedoch nicht nur zu tanzen, um Bildung für benachteiligte Mädchen zu erwirtschaften, sondern gleichzeitig auch die Gäste für nachhaltige, gesunde bio-vegetarische Ernährung zu begeistern. Die Indische Küche ist dabei ein idealer Begleiter. Auch die Denk-und Arbeitsweise des Weinguts Hafner ist „Bio-Anbau“, was genial zu unserer Geisteshaltung passt. Davon konnten sich die Gäste gleich beim Ankommen überzeugen mit einem Glas rassig elegantem Goldmedaille Riesling zur Einstimmung.

Zum Sommersalat „Yesterday“ war der Weiße Burgunder aus alten Reben + uraltem Boden + traditionsreicher Handwerkskunst des Winzers ein Gedicht. Die reich ausgeschmückten Veggi-Burger korrespondierten mit dem kräftigen Bukett des Grauburgunders wie ein Feuerwerk im Mund. Die pfiffige Gartengemüse-Suppe schmeckte mit dem süffigen Klassiker Badisch Rotgold

einzigartig. Das Hauptgericht Juwelenreis mit gegrillten Spießen wurde mit dem fruchtigen Rotwein  Regent zur Vollendung gebracht. Ganz edel und fein stimmte der Pinot Noir, der die unterschiedlichen Terroir des Kraichgaus mit seinem Duft nach Kirschen, Cassis, Zimt + Vanille auf das Schoko-Mousse Black & White, Schoko-Cubes und indische Silber-Sweets ein. Der FairTrade Kaffee rundete das Menü munter ab.

Laut den Aussagen unserer Gäste waren alle begeistert von diesem außergewöhnlichen Fest für die Sinne und alle freuen sich auf weitere Events dieser ART.

Besonderen Dank an Markus Hafner, der den korrespondierenden Wein gespendet hat und die Location zur Verfügung stellte; herzlichen Dank auch an den Weltladen Mingolsheim, Edeka Markt Ladenburg und Globus Wiesental für Sachspenden fürs Menü.

Auf Nachfrage stellen wir Ihnen die Rezepte des Menüs gerne zur Verfügung

Bei unserem Frauen-Flohmarkt fanden viele schöne Sachen neue Besitzer. So bleiben die mit viel Energie-Aufwand produzierten Dinge im Kreislauf. Unser Anliegen bei den Bazars ist es, entwicklungspolitische Hintergründe unserer Kleidungsproduktion am Beispiel Indiens ins Bewusstsein zu rücken: Pflanzengiftwolken über Indiens Baumwollfeldern, verseuchtes Trinkwasser, Allergie-auslösendeChemikalien, katastrophale Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken für billige Klamotten, Klimabelastung durch weltweite Transport-Irrwege.

Der Gewinn aus Standgebühr und Kaffee/Kuchen Verkauf war 300 €

 

16 März 2019

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Rückblick Frauenfrühstück
100 Jahre Frauenwahlrecht
Artikel aus Gemeindeblatt Kronau (Frieder Scholtes)
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Dezember  2018

„Wo beginnen Menschenrechte?
In kleinen Orten, ganz in der Nähe – so nah und so klein, dass die Orte auf keiner Landkarte der Welt gesehen werden können. Dennoch bedeuten sie die Welt für jede einzelne Person:
die Nachbarschaft, in der wir leben; die Schule oder Hochschule, die wir besuchen; die Fabrik, der Bauernhof oder das Büro, wo wir arbeiten.“
(Eleanor Roosevelt)
Grundlage der Menschenrechte ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948. 
Die dort verbrieften Rechte wurden in zwei UN- Menschenrechtes-Pakte konkretisiert. Die Pakte wurden von ca. 160 UN-Mitgliedsstaaten anerkannt und in nationales Recht umgesetzt. Sie umfassen sowohl bürgerliche & politische sowie wirtschaftliche, soziale u. kulturelle Menschenrechte.
Die Ausstellung "70 Jahre Menschenrechte - Deine Rechte" will die verbrieften Menschenrechte, die für ALLE Menschen gültig sind ins Bewusstsein bringen. Menschenrechte bedeuten Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden für Jeden.
Hierfür hat der Verein FrauenWürde "Manisita" e.V. ihre Verleih-Ausstellung "Human Rights" im Kronauer Rathaus Foyer installiert und am Tag der Menschenrechte am 10.12.2018 zur Vernissage eingeladen. 
Bürgermeister Frank Burkhard begrüßte unsere Aktion und bestätigte, dass er sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen hat. Er sagte er sei berührt von den Bildern der Ausstellung; der Blick der Mädchen, die uns direkt anschauen stimmen ihn sehr nachdenklich. Hier bekommen Menschenrechtsverletzungen ein persönliches Gesicht.
Die beiden Vorsitzenden Ria Himmelsbach und Martina Lucas haben mit ihren Referaten zur Agenda 2030, dem Weltzukunftsvertrag als starkem Verbündetem für die Menschenrechte und der provokanten Frage "Sind Frauenrechte auch Menschenrechte" die Gäste zur Diskussion angeregt. Mit einem Perspektivwechsel Indien wurden Menschenrechtsverletzung offensichtlich: Kinderarbeit, Ausbeutung von Frauen in der Textilindustrie, Gewalt gegen Frauen & Mädchen, Landgrabbing. Eine Querverbindung zu unserem Konsum- und Lebensstil wurde herstellen und Handlungsoptionen aufgezeigt, um z.B. das Recht auf Nahrung, Gesundheit, Bildung und auf Frieden zu fair-wirklichen. Bei der anschließenden Verköstigung am vegetarischen Büffet wurden die Gäste ganz praktisch auf den Geschmack von Fairtrade und Nachhaltigkeit gebracht. 
Der zur Einstimmung aufgeführte Tanz mit Kampfkunstelementen untermalte die Geisteshaltung der Manisita-Frauen: Für Benachteiligte kämpfen - nicht gegen Jemanden.
Menschenrechte sind wichtig, weil sie jede Person, ungeachtet ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, Hautfarbe oder politischer Orientierung als Trägerin von Rechten anerkennt.
Unser Ziel ist, die Menschen in unserem Umfeld für die Menschenrechte zu sensibilisieren. Mit der Ausstellung werden gravierende Menschenrechtsverletzungen sichtbar gemacht, deren Wechselwirkung auf Hunger, Mangelernährung, Armut, Ausbeutung, Krankheit und fehlende Bildungschancen. Bei der Vernissage konnten wir informieren über die globalen Zusammenhängen von Produktion, Handel und Konsum. 
"Die Welt is(s)t nicht gerecht! Ändern wir’s!" 
Bedenke: Jeder einzelne von uns bestimmt an der Ladenkasse mit, was wie produziert und verkauft wird.
Ein nachhaltiger Wandel unserer Lebens- und Arbeitswelt, wie er durch die globalen Nachhaltigkeitsziele / Agenda 2030 angeregt wird, hat mit den Menschenrechten einen starken Verbündeten.
Wir danken Bürgermeister Frank Burkhard und der Gemeindeverwaltung sehr herzlich für die freundliche Zusammenarbeit.
 
 

 

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70 Jahre Menschenrechte
Artikel aus BNN
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„Lokale Partner für Globales Handeln“ – unter diesem Leitspruch war unsere 1. Vorsitzende Ria Himmelsbach eingeladen von Engagement Global in enger Zusammenarbeit mit der Hansestadt Lübeck zur 14. Bundeskonferenz der Kommunale Entwicklungspolitik (BUKO) nach Lübeck.
Zum Auftakt der Bundeskonferenz gab es die Gelegenheit an einem Stadtspaziergang durch Lübeck teilzunehmen und in entspannter Atmosphäre mit anderen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Am Abend waren die Teilnehmer von der Lübecker Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer zu einem Abendempfang in den Audienzsaal des Lübecker Rathauses eingeladen.
Die Bundeskonferenz fand in der Kongresshalle statt. Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, und Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer der Engagement Global, begrüßten mehr als 400 Teilnehmer. Anschließend boten Dr. Bernhard Felmberg, Abteilungsleiter des Zentralbereich im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Daniel Günther, einen ersten inhaltlichen Höhepunkt.

 Bei der Fachausstellung mit verschiedenen Akteuren hatten die Teilnehmer die Gelegenheit sich untereinander auszutauschen.

 In rund einem Dutzend Workshops wurden aktuelle Themen der kommunalen Entwicklungspolitik erörtert und vielfältige Möglichkeiten des Globalen Handelns auf lokaler Ebene aufgezeigt. Einige der zentralen Themen waren sozialverantwortliche Beschaffung von Berufsbekleidung, Formen der Bürgerbeteiligung im Rahmen kommunaler Projektpartnerschaften, 17 Ziele für die Kommune von morgen und Unterstützungsangebote kommunalen Engagements.

Mit einem Abendempfang wurde dieser Veranstaltungstag abgerundet. Der Leiter der Servicestelle, Dr. Stefan Wilhelmy begrüßte mit einem kurzen Rückblick auf die Ergebnisse der bisherigen 14 Konferenzen. Begleitet wurde der Abend von einem kulturellen Rahmenprogramm, bei dem viel Zeit für informellen Austausch bestand.
Der letzte Veranstaltungstag richtete den Blick in die Zukunft. Dabei wurde vor allem über die Themen gesprochen, die den Teilnehmern am Herzen lagen. Nach einem anregenden, hochrangigen Eröffnungsvortrag konnten die Teilnehmer in Zukunftsforen Ihre Impulse und Ideen zur Weiterentwicklung der Entwicklungspolitik einbringen. In diesem Zusammenhang befassten sich die Teilnehmer mit Themen wie Faire Beschaffung als Mainstream, sowie SDGs Agenda 2030.

 

Die Teilnahme an dieser Konferenz war sehr informativ und motivierend für weiteres Engagement für die Agenda 2030.

 

Informieren Sie sich auf unserer Website über unsere aktuellen Projekte im Inland und Ausland.

 

 

Gewinn aus Flohmarkt wird in Schul-Bildung für benachteiligte Mädchen investiert

 

Die Einnahmen aus Standgebühr, Cafeteria und Manisita Flohmarkt-Tisch ergaben einen Gewinn von 573,40 €. Die Summe wurde vom aktiven Manisita-Team auf 600 € aufgerundet. Auch die Bio-Zutaten Kuchen, Kaffee, Snacks ec. wurden wie bei allen Manisita-Events von den Vorstandfrauen gespendet. Der Gesamt-Betrag von 600 € wird zu 100 % in Schul-Bildung für benachteiligte Mädchen in Indien investiert. Aktuell suchen wir für 7 Mädchen aus sehr armen Familien Pateneltern. Sind Sie bereit eine Patenschaft zu übernehmen? Sprechen Sie uns an – wir stellen Ihnen die Mädchen vor.

 

Am Flohmarkt haben sich 26 Ausstellerinnen beteiligt. Viele wunderschöne, hochwertige Kleidungsstücke wechselten ihre glücklichen Besitzerinnen; auch sehr schöne nützliche Haushalts- und Deco-Waren sowie einzigartige Schmückstücke fanden dankbare Käuferinnen. So wurde für manche Second Hand erste Wahl, denn das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Wertvolle Rohstoffe werden zur Produktion von Gütern verbraucht; daher sollten Güter so lange wie möglich genutzt und weiter fair-wertet werden. Bei der Mitmachaktion konnten sich einige aus einem ausrangierten T-Shirt eine chice Tasche ohne Nähen anfertigen und kreative Flaschenpost gestalten.

Allen die zu diesem hilfreichen Ergenbis beigetragen haben von Herzen DANKE!

 

Ria Himmelsbach