Fit 4 Agenda 2030 – gemeinsam

mit der Stadt Kraichtal für die Welt-Entwicklungsziele

 

Mit jedem Bissen ein bisschen die Welt retten und Fair-antwortung tragen

Tu dir Gutes - trage Organic Fair Sozial

Genieße Einfach FITMACHER statt DICKMACHER

Lebe NACHHALTIG

 

Bildung ist der Schlüssel für Entwicklung und Innovation und damit für eine nachhaltige, zukunftsfähige Gesellschaft. Ohne bessere Bildung können die 17 SDGs /Nachhaltigkeitsziele nicht umgesetzt werden

Fakt ist:

Wir leben auf zu großem Fuß auf Kosten der Menschen im Globalen Süden, wir wollen billig und viel - das kommt Menschen im Globalen Süden teuer zu stehen. Menschenrechte werden massiv verletzt; Obwohl es seit 70 Jahren verbriefte Menschenrechte für ALLE Menschen gibt!

Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Diskriminierung, Ausbeutung und Unterdrückung sind immer noch an der Tagesordnung:

Am Beispiel unseres Arbeitsgebietes in Rishikesh und Haridwar / Nordindien können wir über Fakten berichten, wie Kinder und Jugendliche oft nicht zur Schule gehen können, weil sie zum Lebensunterhalt der Familien beitragen müssen. Ca 80 % des Einkommens müssen diese Familien für Lebensmittel ausgegeben, bei uns sind es grad mal 11 %! Beschäftigt sind die Jugendlichen oft in Textilfabriken oder bei Großgrundbesitzern zu miserablen Arbeitsbedingungen.

Mit diesem Projekt versuchen wir, Interesse an Entwicklungsländern zu wecken und globale Zusammenhänge und ihre Einflüsse auf den einzelnen Menschen aufzuzeigen. Bei den Teilnehmer_innen soll Empathie geweckt werden durch Perspektivwechsel, wie gleichaltrige Jugendliche mit ihren Familien den täglichen Überlebenskampf bestehen am Beispiel Indien.

Mit Blick auf unser tägliches Konsumverhalten wird offensichtlich: zu viel Fast Food, zu viel Fast Fashion, zu viel Verpackung, zu viel Transportwege, zu viel Ressourcen-Verbrauch, zu viel Verschwendung, zu viel Gleichgültigkeit.

Das Essen in den meisten Schulkantinen oder Schul-Kiosks ist alles andere als nachhaltig und keineswegs gesund und leistungsfördernd - im Gegenteil. Der billigste Anbieter ist gefragt: je billiger, desto "besser". Anstatt optimal gilt maximal.

Das ist unsere Beobachtung bei unserer Arbeit in Schulen und Einrichtungen, leider auch in der Öffentlichkeit und in unserem persönlichen Umfeld. Beim Blick auf das Über-Angebot in Supermärkten und Bekleidungshäusern schreit einem Ungerechtigkeit entgegen. Satte Menschen werden mit immer neuen, oft gesundheitsschädlichen Angeboten geködert. Die Sichtung der vollen Einkaufwagen und überwiegend übergewichtigen Konsumenten zeigt das Problem ohne Worte.

Die aktiven Frauen des Vereins sind beruflich im Bereich Gesundheit und Bildung tätig und kennen die Probleme auch aus der täglichen Praxis.

Motiviert durch einige erfreuliche Erfolgsgeschichten in Schulen, öffentlichen Einrichtungen und im persönlichen Umfeld aufgrund unseres mutigen Einmischens wollen wir weiterhin möglichst vielen Jugendlichen und Erwachsenen einen starken Hebel für Produktionsbedingungen weltweit in die Hand geben für bewusste Kaufentscheidung. Mit Überzeugung wollen wir Aufklären über soziale und ökologische Missstände in der Wertschöpfungskette der Nahrungs- und Textilproduktion und die Verbreitung von nachhaltigen Lösungskonzepten fördern.

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Mai /Juni 2017

Gemeinsam mit der Stadt Wiesloch wollen wir einen Beitrag leisten zur fair-wirklichung des Globalen Ziels 2.

 "Nimm2 - globales Ziel 2 fair-wirklichen" soll über die Ernährungssituation weltweit aufklären und Ursachen sichtbar machen.

"Mach mit - EINEWELT ohne Hunger" soll Handlungsoptionen auftischen und nachhaltigen Konsum schmackhaft machen.

"Die Welt isst nicht gerecht – ändern wir’s!"

Jeder einzelne von uns bestimmt an der Ladenkasse mit darüber ab, welche Lebensmittel verkauft, wo und wie sie produziert werden. Das ist ein starker Hebel, um die Produktionsbedingungen weltweit zu verändern.

 Mit den Nahrungsmitteln, die jeden Tag auf den Teller kommen wollen wir über den Tellerrand hinausschauen und aufzeigen, wie wir weltweit verbunden sind und sich unser Essverhalten auswirkt auf Hunger in der Welt. Hunger ist nicht nur ein Gesundheitsrisiko, sondern auch eines der größten Entwicklungshemmnisse. Hunger trägt zu Flucht und Vertreibung bei, fördert Perspektivlosigkeit und Gewalt im Globalen Süden.

Mit der Ausstellung Human Rights und Projekttagen sollen gravierende Menschenrechtsverletzungen sichtbar gemacht werden, deren Wechselwirkung auf Hunger, Mangelernährung, Armut, Ausbeutung, Krankheit und fehlende Bildungschancen. Die Zielgruppen sollen dafür sensibilisiert werden, die weltweit gültigen Menschenrechte mit Fokus Recht auf Nahrung ins Bewusstsein zu rücken, das Denken und Handeln zu verändern und eigene Gleichgültigkeit zu überwinden.

Mit Mitarbeitern der Stadt Wiesloch und 3 Klassen der Berta Benz Realschule konnten wir beim Fairen Frühstück, Workshops und Veggi Mahlzeit ganz alltägliche Handlungsoptionen erarbeiten.

  Ausstellung MENSCHENRECHTE

bis 12 Mai 2017    im  Wieslocher Rathaus.

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Artikel Rheinneckarzeitung
Eröffnung Ausstellung Menschenrechte Rathaus Wiesloch
RNZ 11.04.2017 Seite 3-1.pdf
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Dezember 2016

Nachhaltigkeit und Fair Trade
Ria Himmelbach berichtet vor Schülern der achten Klasse der Pestalozzi-Gemeinschaftsschule über ihre Projekte in Indien weiterlesen

Vernissage in Bad Schönborn im September 2016

Bürgermeister Detlev Huge betonte in seiner Rede, wie wichtig und willkommen ihm die Werte Menschenrechte fair-wirklichen als Manisita Beitrag in seiner Gemeinde Bad Schönborn sind.

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Ausstellung Menschenrechte Bad Schönborn
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In der Projektklasse von Frau Regina Lakatos konnten 16 Schüler_Innen an der Alfred Delp Realschule Ubstadt an 2 Projekttagen vieles lernen über den Weltzukunftsvertrag der Vereinten Nationen mit den 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen.

Bei der Präsentation am 21. Juli stellten besonders engagierte Mädchen vor der Schulgemeinschaft die ersten sechs Globalen Zielen vor. Mit einem Perspektivwechsel nach Indien konnten sie die erarbeiteten Handlungsoptionen vortragen, wie mit verantwortungsvollem Konsumverhalten Menschenrechte geschützt werden können.

Jugendliche helfen Jugendlichen

Anstatt Geschenke für die Lehrkräfte am Ende des Schuljahres, entschlossen sich die Schüler_innen der Kraichgauschule in Gondelsheim 500 Euro für Jugendliche in unserem Arbeitsgebiet in rückständigen Dörfern um Haridwar / Nordindien zu spenden. Das ist für die Bildungsarbeit mit diesen benachteiligten Jugendlichen ein großer Segen.

 

 

Bei Projekttagen am 7. + 8. Juli zu den globalen Zielen der Agenda 2030 konnten die Schüler_innen die Zusammenhänge und Auswirkung unseres wahllosen Konsumverhaltens auf arme Länder erkennen am Beispiel Perspektivwechsel mit Indien. Frau Nicole Schibenes, die begeistert Lehrerin aus Berufung ist, hat diese Projekttage mit Ria Himmelsbach als Referentin ermöglicht, wie schon einmal an ihrer vorherigen Schule in Graben.

Besonderen Dank von daher an Nicole Schibenes, sowie ihre Kollegin Kirstin Beckert und an die Schüler_innen der 9. Klassen.

 

GIVE ME "FIVE" GOALS!

Globale Ziele fair-wirklichen

Let's start NOW!

 

Die SchülerInnen + Lehrkräfte werden in Ausstellung und anschließenden Projekttagen über die Agenda 2030 informiert.

Ein Referat zum Thema Gewalt gegen Mädchen und Frauen beleuchtet das Globale Ziel FIVE / SDG 5 Gleichstellung von Frauen und Mädchen verwirklichen.

Ein Weltgericht wird zubereitet als Kollage mit Zutaten SDG 1-6: Armut beenden, Ernährung sichern, Gesundheit stärken, Bildung für Alle realisieren, Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen.

Am alltäglichen Beispiel Ernährung soll schmackhaft gemacht werden, wie mit nachhaltiger Ernährung alle satt werden können und Menschenrechte respektiert werden; Handlungsoptionen werden aufgezeigt, was jeder Mensch täglich zur Umsetzung der Globalen Ziele beitragen kann.

Bei Ausstellung und Projekttagen gibt es Fairtrade Verkostung.

Schulklassen und Gruppen können die Ausstellung und Projekttage buchen.

In Bruchsal fanden bereits Projekttage statt.

„Give me FIVE Goals – globale Ziele fair-wirklichen“

 

heißt der Titel der aktuellen Ausstellung im Bruchsaler Rathaus in Kooperation mit der Lokalen Agenda 21 und dem Weltladen.

 

Am 25. Febr. hat Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick zur Vernissage eingeladen. weiterlesen_>